Eichstätt und das Altmühltal - Residenzfestspiele Eichstätt

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Eichstätt – barockes Juwel im Naturpark Altmühltal

Vornehme  Eleganz und schwungvolle Anmut durchziehen Eichstätts mit Kopfstein gepflasterte Straßen. In lieblichen Farben erstrahlen barocke Häuser, Palais, Kirchen, Klöster und Domherrenhöfe. Der Besucher spürt, wie der Alltagsstress von ihm abfällt, und der Barock mit seinen großartigen Leitsprüchen Carpe Diem - Nutze den Tag! und Memento Mori - Bedenke deines Todes! dringt aus der Vergangenheit allmählich in seine Gefühls- und Gedankenwelt.
 
Von Lust und Baufreude der italienischen Meister zeugen der Spiegelsaal und das prachtvoll ausgemalte Treppenhaus der Residenz ebenso wie die wasserspritzenden Putti auf den Springbrunnen, die Eichstätts Plätze schmücken. Das barocke Ambiente der Bischofs- und Universitätsstadt strahlt pure Lebensfreude aus. Das wusste auch Eugene de Beauharnais zu schätzen, der Stiefsohn Napoleons, der hier als Herzog von Leuchtenberg und Fürst von Eichstätt zwischen 1817 und 1822 gemeinsam mit seiner Frau Auguste von Bayern regierte.
 
Die Gründung Eichstätts reicht zurück in das siebte oder achte Jahrhundert vor Christi. Zwischen 80 und 260 n. Chr. war Eichstätt Teil der römischen Provinz Raetia. Um das Jahr 740 wurde Willibald, den man später heilig sprach, zum ersten Bischof von Eichstätt ernannt. Die Gebeine seiner Schwester, der heiligen Walburga, wurden um 880 nach Eichstätt überführt. An ihrem Grab gründete man 1035 ein Benediktinerinnen-Kloster, das bis heute Wallfahrtsziel ist. 1055 bestieg der Eichstätter Bischoff Gebhard I. den Stuhl Petri und war damit der fünfte von insgesamt acht Deutschen, die bis zum heutigen Tage Papst geworden sind. Etwa zu dieser Zeit wurde auch mit dem Bau des heutigen Domes begonnen. Generationen von Baumeistern, Handwerkern und Künstlern haben an dem Gotteshaus gearbeitet, was sich an den unterschiedlichen Baustilen bemerkmar macht: Frühromanik in der Sakramentskapelle, Hochromanik an den Türmen,  Frühgotik im Willibaldschor, Spätgotik in Langhaus und Querhaus sowie  Spätbarock an der Westfassade.  Zusammen mit dem Kreuzgang und dem zweischiffigen Mortuarium gilt der Dom zurecht als eines der bedeutendsten mittelalterlichen Baudenkmäler Bayerns.
 
Hoch über der Stadt liegt majestätisch die Willibaldsburg, jenes Bauwerk, das von der einstigen Machtfülle der Fürstbischöfe zeugt. Um 1355 wurde mit dem Bau begonnen. Nach zahlreichen Erweiterungen und Umgestaltungen kam es im 17. Jahrhundert zum Umbau der Burg zu einer repräsentativen Residenz.
Neben einem frühhistorischen Museum mit manch verblüffendem Exponat findet sich in der Burg heute das berühmte Jura-Museum, das eine Zeitreise rund 150 Millionen Jahre in die Vergangenheit ermöglicht.

Besonders im Sommer laden idyllisch gelegene Cafés und gemütliche Biergärten zum Verweilen ein. Bei einer Halben aus Eichstätts Traditionsbrauerei Hofmühl kann man das studentisch und kirchlich geprägte Treiben in der Stadt beobachten.

Eichstätt liegt mitten im Naturpark Altmühltal - einer Mittelgebirgslandschaft, die mit ihren lieblichen Flusstälern, emporragenden Kalkfelsen, Steinbrüchen und dichten Wäldern ein einmalig schönes Naturerlebnis darstellt.
Fotos 1 - 4 von www.oppida.de/die-schoensten-staedte-deutschlands
mit freundlicher Erlaubnis des Fotografen Ullrich Höffer.
 
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